Ludwig-Zatzka-Park mit Schadstoff-abbauenden Steinen von Friedl Steinwerke.
Ludwig-Zatzka-Park mit Schadstoff-abbauenden Steinen von Friedl Steinwerke.

Richtig Pflastern - Videoanleitung zum Verlegen
von Betonsteinpflaster in ungebundener Bauweise.

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Ludwig-Zatzka-Park, Wien

Gesamtfläche: ca. 1.500 m2

Planung: DnD Landschaftsplanung ZT KG


Eingesetzte Produkte
:

INDIVIDUAL (Sonderanfertigungen):

IND-Classic VG4 Pflaster 20 x 15 x 8 cm zimt-schattiert mit reduNOx-Technologie

Fotos: Markus Kaiser, Graz - www.markus-kaiser.at

 

Projektbeschreibung:

Pflastersteine mit Mehrwert

Ludwig-Zatzka-Park mit Luftschadstoff-abbauenden Pflastersteinen ausgestattet

Gepflasterte Wege mit freundlicher heller Farbwahl führen durch den kürzlich eröffneten, von den Wiener Stadtgärten neu gestalteten Ludwig-Zatzka-Park in Wien 14. Sie bieten einen besonderen Mehrwert, denn die dafür verwendeten Pflastersteine sind mit der reduNOx Technologie versehen. Diese Technologie unterstützt den Abbau gesundheitsschädlicher Stickoxide in der Luft. Für die Wiener Stadtgärten ist dies eine weitere Maßnahme in den Bemühungen, das Stadtklima positiv zu beeinflussen. Hergestellt wurden die Steine vom burgenländischen Pflastersteinerzeuger Friedl Steinwerke.

Moderne Parkgestaltung für mehr Lebensqualität

Der neugestaltete Ludwig-Zatzka-Park macht mit seinem Altbaumbestand, attraktiver Bepflanzung, großzügigem Spielplatz, benutzbaren Rasenflächen, verlockendem Wasserspiel, neuer Beleuchtung und vielen Sitzgelegenheiten Lust, den Park ausgiebig zu nutzen. An Hitzetagen sorgen zudem Nebelsäulen für Abkühlung. „Ziel der Parkneugestaltung ist ein zeitgemäßes Erscheinungsbild und eine adäquate Ausstattung“, sagt Landschaftsarchitektin DI Anna Detzlhofer von DnD Landschaftsplanung, die für die Gestaltung des Parks verantwortlich ist.

Die Wegeführung in Form einer Schlaufe ist der gestalterische Rahmen. Stauden- und Gräserbeete sowie Sitzelemente säumen die Wege und akzentuieren die Formgebung. „Wir mussten die Wegeführung aufgrund des Altbaumbestandes mit besonderer Sorgfalt planen, um keine Wurzeln zu schädigen“, erklärt DI Detzlhofer. Für die Gestaltung der Wege wurden Classic VG4 Pflastersteine im Format 20 x 15 x 8 cm im Farbton Zimt-schattiert mit reduNOx Technologie des Herstellers Friedl Steinwerke gewählt. „Wir wollten einen richtungslosen Verband und haben ein kleines Steinformat ausgesucht, da dieses einfach ‚geschmeidiger‘ in der Umsetzung der organischen Wegeführung war. Durch die schattierte Farbgebung fügen sich die Wege optisch ideal in die Umgebung ein. Die Flächen wirken weniger dominant und das Fließende der Wege kommt besser zur Geltung. Die Farbe ergänzt zudem den Blätterschatten der Bäume“, führt die Landschaftsarchitektin die Überlegungen hinsichtlich der Pflasterung aus und fügt an: „Die reduNOx Technologie war ein zusätzlicher interessanter Aspekt“.

Bessere Luftqualität durch innovative Pflastersteine

reduNOx kann bei allen Betonpflastersteinen von Friedl Steinwerke eingesetzt werden. Dafür wird dem Stein Titandioxid zugesetzt, das unter Sonneneinstrahlung den gewünschten schadstoffabbauenden Effekt erzielt. Titandioxid beschleunigt mithilfe von Sonnenlicht die Umwandlung von Stickoxiden, darunter das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid, in Nitrat. Letzteres wird durch Regenwasser oder Kondenswasser von der Pflasterfläche abtransportiert und in der Bodenzone mikrobiell zersetzt. Ein positiver Nebeneffekt von reduNOx ist zudem, dass Algen- und Pilzbewuchs verhindert werden und organische Stoffe wie Moose zersetzt werden. reduNOx wirkt schmutzabweisend und selbstreinigend.

Friedl Steinwerke bieten diese Technologie seit Frühjahr 2020 an. Der Ludwig-Zatzka-Park ist das erste Projekt in Wien, bei dem Pflastersteine mit reduNOx Technologie eingesetzt wurden.