Die Fugen wurden mit dem Friedl Mineral-Fugenfüller ausgefüllt.
Die Fugen wurden mit dem Friedl Mineral-Fugenfüller ausgefüllt.

Friedl Mineral-Fugenfüller

Beim Friedl Mineral-Fugenfüller handelt es sich um einen natürlichen, gewaschenen und gesiebten sowie feuergetrockneten unkrauthemmenden Sand mit pflanzlichen Bindemitteln. Er ist in den Farben Natur hell, Basalt und Grausowie in drei Korngrößen (Körnung 0-1 mm, Körnung 0-2 mm, Körnung 0-4 mm) erhältlich. Wir empfehlen diesen zur Verfüllung der Fugen in ungebundener Bauweise. Der Untergrund muss wasserdurchlässig sein.

Die Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Fugenmatrialien:

- selbstreparierend: der Friedl Mineral-Fugenfüller wird bei Nässe weich und verfestigt sich in trockenem Zustand wieder. Durch Regen/Bewässerung werden Überlastrisse in der Fuge von selbst verschlossen.

- unkrauthemmend: Da die Fuge fest wird, kommt es zu deutlich weniger Ausschwemmungen und Unkrautwuchs

- leichte Handhabung, geringe Einbaukosten, langlebig

- wasserdurchlässig

- Reparaturarbeiten können leicht durchgeführt werden

- 100 % Natur und damit umweltfreundlich und wiederverwendbar

- bei trockener Lagerung keine Einschränkung auf die Lagerfähigkeit

Verarbeitung

Es gibt 2 Verarbeitungsvarianten. Bei beiden muss die Fugentiefe mindestens 3 cm betragen und alte Bestandsfugen müssen von Unkraut, Moos und Sporen befreit werden. Der Untergrundmuss unbedingt wasserdurchlässig sein. Nach dem Verfugen soll die Fläche 24 Stunden nicht benutzt werden.


Variante 1: Trocken einkehren


Steine müssen trocken sein. Den Fugenfüller über kurze Distanzen trocken einkehren und anschließend die Pflasterfläche abrütteln. Durch das Rütteln wird das Fugenmaterial verdichtet. Danach die Fuge nochmals mit Fugenfüller auffüllen, sauber abkehren oder abblasen und mit weichem Wasserstrahl ausgiebig bewässern. Nach ca. ½ Stunde die Fläche diagonal zur Fuge mit weichem Wasserstrahl abwaschen. Nach ca. 2 Stunden die Fläche mit weichem Wasserstrahl gut bewässern, damit das Fugenmaterial komplett durchnässt ist. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen.
Bei Bodenplatten, die nicht gerüttelt werden dürfen, wird der Friedl Mineral-Fugenfüller mit einer Fugenschiene oder ähnlichem verdichtet oder mit Wasser eingeschlämmt (siehe Variante 2).


Variante 2: Nass einschlämmen


Den Fugenfüller mit sauberem Wasser breiig mischen (ca. 15 l/25 kg) und ca. 10 Minuten ziehen lassen. In dieser Zeit die Pflasterfläche stark wässern bis die Steine kein Wasser mehr ziehen. Bei Bedarf erneut Wasser in den Mischer nachgießen und unterrühren bis eine breiige fließfähige Masse entsteht. Diese mittels Gummiwischer diagonal über kurze Distanzen einarbeiten. Sollte der Fugenfüller zu steif werden, wieder in den Mischer einfüllen und dort Wasser zugeben, nie auf der Pflasterfläche. Den Fugenfüller etwas abtrocknen lassen bis die gesamte Fläche mit einem weichen Wasserstrahl gereinigt werden kann ohne die Fuge auszuwaschen.


Stabilität: Um eine maximale Stabilität des Friedl Mineral-Fugenfüllers zu erreichen, muss die gesamte Tiefe der Fuge ausgefüllt werden und das Material vollständig ausgehärtet sein.
Bei Tropfkanten und fließendem Wasser sind geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Wartung

Bei Reparaturbedarf Fuge reinigen und ausgiebig wässern. Fuge mit Mineral-Fugenfüller laut Verarbeitung Variante 2 auffüllen (mind. 1 cm Tiefe) bzw. einbauen. Das neue Material bildet mit dem bereits in der Fuge vorhandenen Fugenfüller eine stabilisierte Masse. Durch die Benutzung können sich kleine Mengen von losen Sandkörnern von der Oberfläche ablösen.

Reinigung

Pflasterflächen mit Friedl Mineral-Fugenfüller können mit herkömmlichen Besen, Bürsten sowie auch Kehrmaschinen gereinigt und mit einem Wasserschlauch abgespritzt werden. Hochdruckreiniger und Dampfstrahlgeräte sind zu vermeiden.